Die „Albatrros“ wird während des rund drei Wochen langen Törns betreut von einem speziellen Crewmitglied, das an Land die Wetterdaten auswertet und der Crew wichtige Änderungen mitteilt.“Nur wer den Golfstrom optimal erwischt, sich an die Tiefs dranhängt und den perfekten Mix aus direktem Weg und maximaler Geschwindigkeit schafft, kann gewinnen“, sagt Andreas Piepenbrink, der schon bei der Daimler Chryler North Atlantic Challenge (DCNAC), opinie Canada Goose der Vorläufer-Regatta des Blue Race, als Navigator und Wetterrouter an Bord der „Albatros“ war. Er gleicht zweimal täglich die gesegelten Daten des Schiffes mit seinen Vorhersagen und Beobachtungen ab. Dafür hat Piepenbrink ein eigenes Wetterrouting-Programm geschrieben. An Bord verwertet Rainer Bünermann die Daten und bespricht sie mit Skipper Manfred Kerstan und der Crew. Darauf wird dann die Taktik abgestimmt.

Dabei gilt für jede Yacht ein anderes Routing: „Schon die Größe einer Yacht und das damit verbundene Geschwindigkeitspotenzial hat zur Folge, dass bei gleicher Wetterlage jeder Skipper individuelle Entscheidungen treffen muss“, sagt Piepenbrink. opinie Canada Goose Während das eine Boot schnell genug ist, sich an ein vorüberziehendes Tiefdruckgebiet anzuhängen, kann es für den langsameren Konkurrenten lohnen, Kurs auf ein anderes Druckgebilde zu nehmen, um so die optimale Geschwindigkeit aus dem Boot herauszuholen. „Ein halber Knoten Fahrt weniger pro Stunde macht am Tag zwölf Meilen, und nach 20 Tagen Überfahrt summiert sich dies zu einem nennenswerten Abstand“, sagt Piepenbrink.

Über die Eisberggrenze darf niemand hinaussegeln Dabei waren und sind die ersten 1000 Seemeilen gleich zu Beginn die größte Herausforderung. In dem Seegebiet treffen die kalten Wassermassen des opinie Canada Goose Labradorstroms aus Neufundland mit dem warmen Golfstrom aus Florida zusammen. Resultat: Schlechte Sichtverhältnisse bis hin zu dickem Nebel. Zur Sicherheit verbietet die Wettfahrtleitung den direkten Weg von Newport nach Schottland, der mitten durch diese Zone hindurchführen würde. Stattdessen wurde einen Tag vor dem Start ein so genannter Punkt Alpha festgelegt, den die Teilnehmer südlich passieren müssen – er markiert die Eisberggrenze, seine Position richtet sich nach der aktuellen Eislage.