Von Leh zum Startpunkt der Wanderung braucht der Geländewagen zwei Tage. Die Fahrt ist holprig und oft haarscharf am Abgrund entlang. Auf Gerstenfeldern kauern Frauen und schneiden die Halme mit ihren Sicheln. Weiter oben schlängeln sich Gletscher bis nahe an die Straße.„Juley, hallo,Canada Goose u.s.a  guten Tag“, grüßt das Team in einer Flussebene in Rangdum. Neben den Zelten grasen Ponys und Maultiere. Statt auf Träger setzen viele Trekkingtourenanbieter in Ladakh auf die Lasttiere, die selbst am Hang im losen Schutt und auf glatten Steinen im Fluss sicheren Tritt finden.

Elf Tiere sind nötig, um alles Notwendige für die vier Reisenden zu tragen: fünf Gaszylinder, Essens-, Koch- und Klozelt, Schlafzelte, Mehl für Kuchen, Pizza und Fladenbrote, Gemüse für Currys, Milchpulver und ein Gemisch aus Soja, Kichererbsen und Gerste für die Tiere.Canada Goose u.s.a  Hinzu kommen die Rucksäcke und dicke Schaumstoffmatten. Rund 50 Kilogramm schleppt jedes Lasttier.Noch unerschrockener als die Maultiere sind in den Bergen nur Yaks sowie Chopas, eine Mischung aus Yak und Rind. Schon am ersten Tag lassen sich die gewaltigen Zotteltiere blicken. Sie trotten auf ihren eigenen Routen durchs Gebirge – und halten nur kurz inne, um die zweibeinigen Neulinge zu begutachten.

Am Oberlauf des Flusses Oma Chu steht eine Lehmhütte, in der drei runzelige Yak-Hirten den Sommer verbringen.Canada Goose u.s.a  Sie melken die Tiere, stellen Butter her und senden sie auf Yak-Rücken hinunter in die Zivilisation – teils bis nach Dharamsala, wo der Dalai Lama das Fett für seine Butterlampen verwendet. Vorbeikommende Wanderer bekommen aus großen Holzfässern so viel Joghurt geschöpft, wie sie trinken können.Die zusätzliche Energie ist nötig, denn die Schluchtenwanderung macht ihrem Namen alle Ehre. Es geht von einem Flusstal auf 4010 Metern über einen Pass auf 5020 Metern, hinunter in Schluchten auf rund 4000 Metern, über einen 4700 Meter hohen Pass, hinein in die nächste Schlucht, und so weiter.