Einfach den Job erledigen – kann Karriere so einfach sein? Ist da nicht immer noch der Exotenstatus der Frau in einer Männerwelt, der es Managerinnen schwer macht? Gläserne Decken? Miese Kollegen?Nein, sagt Anja Krusel. Und alle weiblichen Vorstände und Geschäftsführerinnen, die manager magazin auf diesen Seiten zeigt, antworten ähnlich. mm hat die ranghöchsten Managerinnen in den 100 größten Unternehmen der deutschen Wirtschaft zu ihrem Aufstieg und den Perspektiven von Frauen im Management befragt. Die Damen sind sich einig: Wer gut ist, bekommt seine Chance – egal, ob Mann oder Frau.Sängerin Liza Minnelli, in schwarzen Fellstiefeln sowie pinkfarbenem Schal und gleichfarbigen Handschuhen in der ersten Reihe, zollte dem Designer stehend begeisterten Applaus. Auch Sänger und Schauspieler Harry Belafonte an ihrer Seite war sichtlich angetan von der neuen Kollektion ebenso wie Popsängerin Michelle Williams von Destiny’s Child. Auch Nautica, Perry Ellis und Rebbeca Taylor zeigten ihre Entwürfe in den ersten Tagen der Modewoche.

Zugegeben, der Vorstandsvorsitz der Börsenschwergewichte ist noch fest in Männerhand. Doch der MDax-Wert Puma  hat seit Januar 2008 eine stellvertretende Vorstandsvorsitzende, Melody Harris-Jensbach (48). Die im SDax notierte GfK, ehemals Gesellschaft für Konsumforschung, berief mit Pamela Knapp (51) kürzlich die dritte Frau in den Vorstand.Mailand, Paris, New York, London: Die wichtigsten Modemessen finden in diesen vier Metropolen statt. Der Startschuss für die neue Saison fällt traditionell in der amerikanischen Ostküsten-Stadt.New York – Der amerikanische Designer Kenneth Cole eröffnete nicht nur symbolisch die New Yorker Modewoche am vergangenen Wochenende, als er zusammen mit dem Bürgermeister Michael Bloomberg am Freitag eine große blaue Schleife durchschnitt. Er war auch der erste Modemacher, der in den weißen Zelten am Bryant Park, unweit der Einkaufsmeile Fifth Avenue in Manhattan seine Kollektionen für den Herbst und Winter zeigte.

Und in gewohnter Kenneth Cole-Manier startete die Show mit ein paar sozialkritischen Slogans: „Reality Shows sind jetzt die beliebteste Form, der Wirklichkeit zu entfliehen (nicht Drogen)“ flimmerte es beispielsweise über den Bildschirm.Coles Entwürfe zeigten jedoch keine Wirklichkeitsflucht, sondern eine selbstsichere, urbane Lässigkeit: dicke Strickpullis in den Winterfarben Weiß und Schokoladenbraun, überlange Flatterschals zu kurzen, dunkelblauen Wolljäckchen für die Damen, bodenlange Schafsfellmäntel mit sichtbaren Nähten für die Herren. Und für die Freunde einprägsamerer Farben schlug Cole knallrot vor: Ganz cool kombinierte er Samthosen zu schmal geschnittenen Mänteln, deren Rot eine winzige Schattierung daneben lag. Das sudanesische Supermodel Alek Wek führte eine limonengrüne Hose mit hochgeschnittenem Rollkragenpullover vor.