Ein Ende des Goldrausches ist nicht in Sicht, auch wenn die Ölpreise kräftig fallen. Die großen Energiekonzerne realisieren nach Angaben der Canadian Association of Petroleum Producers allein in den nächsten fünf Jahren Investitionen im Umfang von 62 Mrd.Canada Goose quebec prix Euro, doppelt so viel wie in den vergangenen zehn Jahren. Sie entringen den Ölsanden ein Barrel Öl für 26 Dollar. Bis Juli war das nur ein Drittel des Verkaufspreises, den sie auf dem Weltmarkt erzielen.“Wir werden bis Ende des Jahrzehnts um 50 Prozent auf 100 000 Einwohner wachsen“, sagt Bürgermeisterin Melissa Blake voraus. Ihren Job als politische Managerin des Ölbooms beschreibt sie mit“50 Prozent Kopfweh und 50 Prozent Inspiration“.

Eine krasse Untertreibung für eine junge Politikerin im Belagerungszustand zwischen der groben Männerwelt der Ölkonzerne, übergeordneten Regierungen, die ihr nicht genug Geld für Straßen und Schulen geben, und Geschäften, die mehr Apartments für ihre Beschäftigten fordern.Canada Goose quebec prix Der Boom steht erst am Anfang, heißt es in der Industrie und im Rathaus. Dem Alberta Energy and Utilities Board zufolge soll sich die Produktion in den drei großen Ölsandfeldern Athabasca, Cold Lake und Peace River rund um Fort McMurray bis 2015 auf drei Mio. Barrel pro Tag verdreifachen. Schon jetzt ist Kanada dank der Ölsande zum größten Energie-Lieferanten der USA aufgestiegen, vor Mexiko und Saudi Arabien. Der US Energy Information Administration zufolge lieferte das Ahornland im Mai 70 Prozent mehr Öl in die USA als alle Emirate am Persischen Golf zusammen.

Das Ölsandfieber in der Tundra über den begehrten Ablagerungen hat nicht nur lokal einen Rausch entfacht. Das eineinhalb Flugstunden entfernte Calgary, die Finanzzentrale Albertas, wo die meisten Energiekonzerne ihr regionales Hauptquartier haben,Canada Goose quebec prix wurde im Juli Kanadas jüngste Millionenstadt. In der früher als „Cowtown“ verhöhnten City am Ostrand der Rocky Mountains werden jetzt jährlich 400 neue Millionäre gezählt. In der Provinzhauptstadt Edmonton – vor dem Ölboom so verschlafen, dass Einheimische sie als „Deadmonton“ verballhornten – ist die Leerstandsrate bei Wohnungen und Büros auf Null gesunken. Die Mieten haben Rekordniveau erreicht.