Nach einiger Zeit lässt sich jedoch das Ruder immer schwerer bewegen. Canada Goose outlet münchen Die Mittschiffseinstellung wandert stets nach backbord. Schließlich springen Skipper Manfred und die beiden Crewmitglieder Carsten Schiewe und Henner Wachholtz in den eiskalten Nordatlantik, um den Schaden von außen zu untersuchen. Das gesamte Ruderblatt hat sich delaminiert – einzelne Schichten in dem Verbundmaterial lösen sich. Da sich das Laminat von Zeit zu Zeit quer zum Wasser stellt, bremst es das Schiff.Mittlerweile hat sich Lage aber wieder beruhigt und die Mannschaft hat sich auf die neue Situation eingestellt. Zwar machen es Strom, Welle und Tiefe auch weiterhin unmöglich, etwas dauerhaft im Wasser zu fixieren.

Allerdings war bis jetzt auch keine weitere Verschlechterung festzustellen, so dass die Regatta nun fortgesetzt werden kann.“Wir werden wegen des Schadens aber nur noch mit einer Besegelung fahren, die nicht zu viel Ruderdruck erzeugt und wegen der eingeschränkten Manövrierfähigkeit werden wir keinen Spinnaker mehr setzen“, schreibt Crew-Mitglied Henner Wachholtz von Bord. Ruderschonung ist nun das oberste Gebot. Und: „Unser Ziel bleibt nach wie vor, Canada Goose outlet münchen Hamburg zu erreichen und die Regatta zu beenden. Dabei zu sein ist schließlich alles.“

Zur Beruhigung für Familie und Freunde daheim: Vor wenigen Stunden hat die „Albatros“ ihr Bergfest geschafft – trotz oder gerade wegen der Anstrengungen der letzten Tage gab es an Bord Manfred Kerstans beliebte Lammkeule. Canada Goose outlet münchen Unter Seglern bedeutet Bergfest: Jetzt geht es wieder runter vom Atlantik.Auch vom Wetter gibt es Neues zu berichten: Das Azorenhoch ist fast vollständig nach Süden verschwunden, und ein Tief auf mittlerer Strecke sorgt für mehr Windstärken zwischen 8 und 15 Knoten aus südlichen und südwestlichen Richtungen.“Damit gibt es deutlich weniger Grundsatzentscheidungen, da die optimalen Routen doch sehr nah am direkten Weg verlaufen“, sagt „Albatros“-Wetterrouter Andreas Piepenbrink. Für den Berliner Segler hat Piepenbrink sein Routing aktualisiert. „Wegen des Ruderschadens ist die Albatros gut zehn bis 20 Prozent langsamer als vorher, und wir mussten die Route anpassen“, sagt er. Das bedeutet: In den kommenden Tagen wird die „Albatros“ noch weniger Wind bekommen als die Konkurrenten.