Unterdessen beginnt im Hamburger Sportboothafen, wo die Schiffe letztlich festmachen, die Party im „Blue Race Village“. Einen neuen Rekord stellte der amerikanische Supermaxi „Rambler“ auf – er lief mit neuer Bestzeit nach 11 Tagen, 16 Stunden, 13 Minuten und 59 Sekunden über die Ziellinie vor Cuxhaven. Damit stellte die Proficrew von America’s Cup- und Ocean Race-Seglern den 2003 aufgestellten Rekord klar ein. Die 26 Meter lange „UCA“ von Ex-Arbeitgeberpräsident Klaus Murmann hatte vor vier Jahren bei der DaimlerChrysler North Atlantic Challenge 13 Tage, 7 Stunden und 22 Minuten für die Strecke von Newport nach Cuxhaven gebraucht. Canada Goose neumünster Ob die Proficrew der „Rambler“ auch den angepeilten Gesamtsieg der Regatta erzielt, bleibt indes abzuwarten – abgerechnet wird zum Schluss nach einer speziellen Vermessungsformel, mit der Schiffe mit unterschiedlicher Größe und unterschiedlichen Gewichten verglichen werden können.

Noch 330 Seemeilen sind es für die „Albatros“ bis Fair Isle vor Schottland, noch knapp 800 Seemeilen bis nach Hause in Hamburg. Das war der Stand gestern abend – der Atlantik ist somit fast bezwungen. „Dass wir im Ranking auf den letzten Platz durchgereicht wurden, tragen wir mit Fassung. Hauptsache, wir bringen alle Mann sicher nach Hause“, lässt Skipper Manfred Kerstan alle Bekannten und Verwandten daheim wissen und tröstet seine Crew unterdessen mit seinen Kochkünsten auf See.Das gegenwärtige Tief hat die „Albatros“ langsam überholt, nach einer kurzen Flaute segeln sie derzeit bei Gegenwind auf Schottland zu. Canada Goose neumünster Bei der Flaute hatten sie vor wenigen Tagen auch noch einmal die Lage am Ruder überprüft, leider hängt dort doch noch mehr von der Hülle als erwartet und bremst die „Albatros“ weiterhin stark aus.

An Bord hat sich unterdessen die Wache mit Ko-Skipper Michael Kerstan,Canada Goose neumünster  Andreas Clement und Henner Wachholtz den Namen „Aktiven-Wache“ eingehandelt, weil sie vor allem morgens und nachts regelmäßig für Manöver sorgt. Das ist besonders nachteilig für die Wache mit Bernhard Würf, Emil Barlak und Rainer Bünermann, da sie nach der „Aktiven Wache“ in Bereitschaft sind und meist nach einer halben Stunde Pause wieder in die nassen Klamotten müssen, um Segel zu setzen, zu bergen, oder zu reffen. „Die Jungs tragen das aber mit Fassung, Emil steht selbst aus dem tiefsten Tiefschlaf wieder auf und unseren Bayern Bernhard kann eh nichts erschüttern“, schreibt Henner Wachholtz von Bord. Außer Flaute natürlich.